Mönkeberger Nachrichten | Februar 2019

Liebe Mönkebergerinnen und Mönkeberger!

Voller Einsatz, das war unser Motto für die Kommunalwahlen des letzten Jahres und wird es auch für diese Legislaturperiode bleiben. Die jüngste Fraktion, die es in Mönkeberg je gab (Durchschnittsalter 39 Jahre), wird SPD Kommunal-politik in den kommenden Jahren neu definieren, insbesondere weil sich unsere Gemeinde verändert hat.

Mönkeberg ist jünger, bunter und vielfältiger geworden.

Dass die SPD nicht mehr den Bürgermeister stellt, ist für uns bitter, wird aber nicht dauerhaft zu einem Phantomschmerz führen. Wir sind handlungsfähig und inhaltlich sehr gut aufgestellt. Die Bürgermeisterin ist Vorsitzende der Gemeinde-vertretung und wir hoffen, sie wird diese Aufgabe einer Vorsitzenden aller Fraktionen in der Gemeindevertretung neutral wahrnehmen.
Denn letztlich brauchen wir deutlich mehr Gemeinsamkeiten um die Interessen einer kleinen Stadtrandgemeinde wahrzunehmen.

  • Unsere Kita-Gebühren sind einfach zu hoch und spiegeln ein gebührenfreies Bildungswesen von der Kita bis zur Universität nicht wieder.
  • Während rund um unsere Gemeinde die BürgerInnen von den unsäglichen Strassenausbaubeiträgen verschont bleiben, erheben wir 75 statt 85 Prozent.
  • Aus unseren Plänen einer ganzjährigen Strandgastronomie, ist ein saisonaler (hochwertiger) Kioskbetrieb geworden. Wieder nichts für uns MönkebergerInnen im Frühjahr, Herbst und Winter.
  • Auch ein besseres Jahresergebnis, bzw. deutlich gestiegene Erträge und weniger Ausgaben erzielen 2018 keinen Haushalts-ausgleich. Und – auf der Strecke bleiben die Wünsche der BürgerInnen!

Das alles ist Mangel(Selbst)verwaltung und für uns keine Lösung. Mit unserem Haushalt ist kein Neustart zu machen. Wenn Defizitgemeinden von der Landes- und Bundespolitik – übrigens egal welche Parteien – im Stich gelassen werden, müssen wir selbst handeln.

Wir brauchen deshalb in dieser Amtszeit ein stärkeres Miteinander der drei Gemeinden innerhalb unseres Amtes. Kooperationen, aber auch Aufgabenübertragungen auf das Amt sind längst überfällig. Wir sollten mit den Kitas anfangen, über interkommunale Gewerbegebiete nachdenken und dem Amt damit die Chance geben, die Schreibtisch-rolle der drei Gemeinden zu verlassen. Die SPD Fraktion ist dazu bereit! Nach der Schleswig-Hosteinischen Amtsordnung können Amts-gemeinden 5 von 16 Selbstverwaltungsaufgaben ganz oder teilweise dem Amt übertragen. 16 Aufgaben – wir haben davon fast nichts dem Amt Schrevenborn übertragen. Das sollten wir ändern!

2019 wollen wir den Gedanken der Partizipation auf die Gruppe der Kinder und Jugendlichen erweitern. Der SPD-Antrag zur Bildung eines Kinder u. Jugendparlamentes steht zur Abstimmung.

Die kommenden Monate werden spannend und interessant. Machen Sie mit!

Dietmar Katzer
SPD Fraktionsvorsitzender

Bürgermeister a.D. Jens Heinze mit Ehrenmedaille ausgezeichnet

Freiwillige Feuerwehr Mönkeberg schreibt:

Als Wehrführung der Feuerwehr Mönkeberg durften wir gestern Abend einer ganz besonderen Ehrung beiwohnen.

Unser ehemaliger Bürgermeister Jens Heinze wurde gestern auf Antrag der Feuerwehr, durch den stellv. Kreiswehrführer Olaf Meier-Lürsdorf, mit der Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes geehrt.
„In den 16 Jahren als BGM der Gemeinde Mönkeberg war mir die Feuerwehr stets eine Herzensangelegenheit und das bleibt sie für mich auch weiterhin. Bürgerinnen und Bürger, die sich Ehrenamtlich in einer Gemeinde engagieren und ihr Leben für andere Riskieren, verdienen nun mal eine gute Ausrüstung und die stetige Unterstützung ihrer Gemeinde, so Jens Heinze“.

Lieber Jens, wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg alle alles Gute. 16 Jahre vorbildliche Zusammenarbeit zum Wohle der Feuerwehr bleiben unvergessen. Auch wenn es in einer Gemeinde viele wichtige Dinge für Dich gibt/gab, so fanden wir immer ein offenes Ohr bei dir.

Danke für die schöne Zeit!