Mönkeberger Nachrichten | September 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

dass wir mit unseren Überlegungen zur Beruhigung des Verkehrs im Oberdorf sowie im Heikendorfer und Kitzeberger Weg, die wir in den letzten Ausgaben der „Mönkeberger Nachrichten“ vorstellten, einen sprichwört-lichen Nerv getroffen haben, sehen wir nicht nur an Ihren Rückmeldungen an die Gemeinde. Auch die anderen politischen Gruppen haben jetzt ernsthafte verkehrspolitische Vorschläge formuliert. Damit hat endlich die Debatte über die Verkehrssituation in Mönkeberg ihren Weg auch in die politischen Gremien unserer Gemeinde gefunden. Entsprechende Anträge der SPD und anderer wurden nun in den Augustsitzungen diskutiert. Das stimmt uns sehr zuversichtlich und freut uns mit Ihnen!

Ein weiteres Thema, das uns schon seit einiger Zeit am Herzen liegt, ist der desolate Zustand einiger Mönkeberger Spielplätze. Bestimmt ist Ihnen auch schon das traurige Bild aufgefallen, das die Spielplätze am Schönkamp, am Moordiek, in der Buchenrade und am Hang bieten.

So müssen die Mönkeberger Kinder auf dem Platz am Schönkamp schon zu lange mit abgesägten Resten der Seilbahn und einem stark verwitterten Spielturm vorliebnehmen.

Auch der Spielplatz Moordiek hat wohl seit geraumer Zeit kein ausgelassenes Spielen unserer Kinder mehr erlebt. Verlassen und ungenutzt ist die vorhandene Sandkiste zugewuchert, und auch der Rest der kleinen Anlage stellt sich alles andere als attraktiv dar.

Kaum besser scheint es um den Spielplatz in der Buchenrade zu stehen. Schon aufgrund seiner geringen Größe und des Fehlens an Spielgeräten lädt er kaum Kinder zum Herumtollen ein.

Ein trauriges Bild bietet sich auch auf dem Spielplatz „Am Hang“. Zahlreiche Zigaretten-kippen zeugen davon, dass nur noch der ein oder andere Raucher seinen Weg hierhin findet.

Da wirken die Spielplätze am Königsmoor und „Im Buschholz“ hinter dem neuen AWO-Kindergarten schon etwas anregender und spannender. Beide Anlagen wurden großzügiger und aufwendiger geplant teilweise auch mit freiwilliger Unterstützung der Anwohnerinnen und Anwohner gestaltet. Allerdings beginnen auch diese beiden Anlagen langsam zu verwittern. Zudem stören Hundekot und Zigarettenkippen das ungetrübte Spielen.

Die SPD-Fraktion Mönkeberg setzt sich daher dafür ein, dass, neben den bereits beschlossenen Geldern für die Renovierung des Spielplatzes Schönkamps, zusätzliche Mittel für die Renovierung weiterer Mönkeberger Spielplätze bereitgestellt werden.

Zudem suchen wir den direkten Kontakt mit Eltern und Kindern (den eigentlichen Experten für das Spielen!), um mit ihnen gemeinsam die Mönkeberger Spielplätze zu besichtigen und ihre Vorschläge und Anregungen in die Gemeindevertretung zu tragen.

Wenn Sie uns in dieser Sache unterstützen möchten, sprechen Sie doch bitte bei nächster Gelegenheit einfach Jens Thomsen oder jedes weitere Mitglied der SPD-Fraktion in Ihrer Nachbarschaft an. Wir freuen uns darauf!

Jens Thomsen
Gemeindeverter des SPD Fraktion

Mönkeberger Nachrichten | August 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Immer wieder bekommen wir von Ihnen Mit-teilungen über die häufigen Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit in den Mönkeberger Straßen. Deswegen wurden schon einige Versuche unternommen, um den Verkehr an den betroffenen Straßen zu beruhigen.

Die Ausweitung der 30er Zonen war und ist dabei ein wichtiger Schritt, jedoch halten diese einige Fahrer leider nicht davon ab, mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Straßen zu rasen.

Gerade deswegen kommen immer wieder Forderungen nach weiteren Verkehrs-beruhigungen auf. Gerne vorgeschlagen werden dabei die Bremsschwellen und Kölner Teller. Ich möchte Ihnen hier gerne erklären, warum ich persönlich diese jedoch vermeiden will:

Bremsschwellen wie auch Berliner Kissen sorgen für eine erhöhte Lärmbelastung durch plötzliches Abbremsen und Wiederanfahren, aber auch durch die Belastung auf das Fahrzeug und die Schwelle.1 Gerade bei LKWs und Bussen sind diese Schwellen problematisch, zudem sorgen sie für eine erhöhte Abnutzung am Fahrzeug. Auch behindern diese den Winterräumdienst und Rettungsdienste.2

Auch rechtlich kann es gefährlich werden: Ende 2018 wurden drei Mitarbeiter des Amtes in Heidelberg zu 30 Tagessätzen und zwei Jahren Bewährung wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, nachdem ein Fahrradfahrer aufgrund von Kölner Tellern stürzte und seinen Verletzungen erlag.3 Auch das Oberlandes-gericht Hamm hat eine Kommune zu Schadens-ersatz und Schmerzensgeld verurteilt, nachdem ein Fahrradfahrer auf einer Bremsschwelle gestürzt ist.4 Das Landesgericht München hat am 2017 in einem Fall einem Wohnmobilfahrer Recht gesprochen, als dieser über eine nicht ausreichend sichtbare Schwelle fuhr und dabei sein Fahrzeug beschädigte.5

Aufgrund der geringen positiven Wirkung und gleichzeitigen Gefahr von Bremsschwellen halte ich persönlich diese Varianten für keine ge-eignete Methode zur Beruhigung des Verkehrs.

Deswegen arbeiten wir in der Fraktion derzeit an besseren Alternativen, die den Verkehr beruhigen sollen und dabei kein Risiko verursachen.

Bespielsweise wäre ein Fahrgassenversatz ein Lösungansatz zur Straßenberuhigung.67 Hierbei werden Straßen durch bauliche Maßnahmen an einigen Stellen verkleinert, zum Beispiel durch Blumenkästen oder eine Straßenverengung, aber auch durch gekennzeichnete Flächen zum Parken, wie sie zum Beispiel schon in der Stubenrauchstraße vorhanden sind.

Durch diese Hindernisse, die teilweise abwechselnd auf den Straßenseiten angebracht sind, und die daraus resultierende Verengung der Straße sinkt die Geschwindigkeit, steigt die Aufmerksamkeit der Fahrer und damit sinkt die Anzahl an Unfällen.89

Wenn Sie anderer Meinung sind oder weitere Vorschläge einbringen wollen, rufen Sie mich gerne an (0176 54409869).

Benedict Mende
stlv. Fraktionsvorsitzender der SPD


1 https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsschwelle#Kritik 
2 https://rad-spannerei.de/2007/12/03/bremsschwellen-beruhigen-den-verkehr/
3 https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-koelner-teller-heidelberger-verkehrsplaner-verurteilt-_arid,405686.html
4 https://www.ksta.de/umstrittene-bodenschwelle-13684706
5 https://www.verkehrsanwaelte.de/news/details/schadensersatz-nach-ueberfahren-einer-bodenschwelle/
6 https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrgassenversatz7 http://www.schulwegengel.de/bauliche-massnahmen.html
8 https://www.fhwa.dot.gov/publications/research/safety/10053/10053.pdf
9 https://safety.fhwa.dot.gov/road_diets/guidance/info_guide/rdig.pdf

Mönkeberger Nachrichten | Juli 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Immer wieder bekommen wir von Ihnen Mitteilungen über die häufigen Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit in den Mönkeberger Straßen. Deswegen wurden schon einige Versuche unternommen, um den Verkehr an den betroffenen Straßen zu beruhigen.

Die Ausweitung der 30er Zonen war und ist dabei ein wichtiger Schritt, jedoch halten diese einige Fahrer leider nicht davon ab, mit stark überhöhter Geschwindigkeit über die Straßen zu rasen.

Gerade deswegen kommen immer wieder Forderungen nach weiteren Verkehrsberuhigungen auf. Gerne vorgeschlagen werden dabei die Bremsschwellen und Kölner Teller. Ich möchte Ihnen hier gerne erklären, warum ich persönlich diese jedoch vermeiden will:

Bremsschwellen wie auch Berliner Kissen sorgen für eine erhöhte Lärmbelastung durch plötzliches Abbremsen und Wiederanfahren, aber auch durch die Belastung auf das Fahrzeug und die Schwelle.1 Gerade bei LKWs und Bussen sind diese Schwellen problematisch, zudem sorgen sie für eine erhöhte Abnutzung am Fahrzeug. Auch behindern diese den Winterräumdienst und Rettungsdienste.2

Auch rechtlich kann es gefährlich werden: Ende 2018 wurden drei Mitarbeiter des Amtes in Heidelberg zu 30 Tagessätzen und zwei Jahren Bewährung wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, nachdem ein Fahrradfahrer aufgrund von Kölner Tellern stürzte und seinen Verletzungen erlag.3 Auch das Oberlandesgericht Hamm hat eine Kommune zu Schadens-ersatz und Schmerzensgeld verurteilt, nachdem ein Fahrradfahrer auf einer Bremsschwelle gestürzt ist.4 Das Landesgericht München hat am 2017 in einem Fall einem Wohnmobilfahrer Recht gesprochen, als dieser über eine nicht ausreichend sichtbare Schwelle fuhr und dabei sein Fahrzeug beschädigte.5

Aufgrund der geringen positiven Wirkung und gleichzeitigen Gefahr von Bremsschwellen halte ich persönlich diese Varianten für keine ge-eignete Methode zur Beruhigung des Verkehrs.

Deswegen arbeiten wir in der Fraktion derzeit an besseren Alternativen, die den Verkehr beruhigen sollen und dabei kein Risiko verursachen.

Bespielsweise wäre ein Fahrgassenversatz ein Lösungansatz zur Straßenberuhigung.67 Hierbei werden Straßen durch bauliche Maßnahmen an einigen Stellen verkleinert, zum Beispiel durch Blumenkästen oder eine Straßenverengung, aber auch durch gekennzeichnete Flächen zum Parken, wie sie zum Beispiel schon in der Stubenrauchstraße vorhanden sind.

Durch diese Hindernisse, die teilweise abwechselnd auf den Straßenseiten angebracht sind, und die daraus resultierende Verengung der Straße sinkt die Geschwindigkeit, steigt die Aufmerksamkeit der Fahrer und damit sinkt die Anzahl an Unfällen.89

Wenn Sie anderer Meinung sind oder weitere Vorschläge einbringen wollen, rufen Sie mich gerne an (0176 54409869).

Benedict Mende
stlv. Fraktionsvorsitzender der SPD

1 https://de.wikipedia.org/wiki/Bremsschwelle#Kritik
2 https://rad-spannerei.de/2007/12/03/bremsschwellen-beruhigen-den-verkehr/
3 https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-koelner-teller-heidelberger-verkehrsplaner-verurteilt-_arid,405686.html
4 https://www.ksta.de/umstrittene-bodenschwelle-13684706
5 https://www.verkehrsanwaelte.de/news/details/schadensersatz-nach-ueberfahren-einer-bodenschwelle/
6 https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrgassenversatz7 http://www.schulwegengel.de/bauliche-massnahmen.html
8 https://www.fhwa.dot.gov/publications/research/safety/10053/10053.pdf
9 https://safety.fhwa.dot.gov/road_diets/guidance/info_guide/rdig.pdf

Mönkeberger Nachrichten | Mai 2019

Verkehrssituation in Mönkeberg

23378 Tempoverstöße hat die Landespolizei in einer einzigen Kontrollwoche Anfang April in Schleswig-Holstein festgestellt. Weiterhin teilte die Polizei mit, dass im vergangenen Jahr auf den Straßen Schleswig-Holsteins insgesamt 122 Menschen starben, fast 16.000 sind verletzt worden.
Diese Zahlen beunruhigen uns auch in Mönkeberg und sie bestätigen den Eindruck, den viele MitbürgerInnen im letzten Jahr gewonnen haben, wie wir immer wieder aus Gesprächen erfahren.
Natürlich stellt sich die SPD Mönkeberg die Frage, wie man die Verkehrssituation in Mönkeberg verbessern kann. Einige Vorschläge dazu möchten wir an dieser Stelle darstellen. Wir hoffen auf Ihre zusätzlichen Anregungen, um im Folgenden Anträge in die Gemeindevertretung einbringen zu können.

Tempo-30-Zonen und Spielstraßen

Aus unserer Sicht sind in Mönkeberg an vielen richtigen Stellen Tempo-30-Zonen ausgewiesen worden. Ein wesentliches Problem besteht eher darin, das Ziel einer Verkehrsberuhigung auch durchzusetzen.
Gleichwohl sind wir dankbar und offen für Ihre Rückmeldungen, liebe MitbürgerInnen, ob es einen nicht zusätzlichen Bedarf an verkehrsberuhigten Zonen gibt! Während sich eine Umsetzung in der oberen Dorfstraße schwierig zu gestalten scheint, könnte auch in der Verlängerung des Heikendorfer Weges ein Bedarf bestehen. Auch die Einrichtung von weiteren verkehrsberuhigten Bereichen („Spielstraße“) möchten wir gerne überprüfen.

Verkehrsberuhigung

Von vielen Autofahrer werden die bekannten Bremsschwellen sehr kritisch betrachtet, auch Anwohner sind z.T. genervt durch das Abbremsen vor und das Wiederbeschleunigen nach den Schwellen. Trotzdem muss man feststellen, dass „sanftere“ Varianten, wie z.B. Aufpflasterungen nicht immer den gewünschten Effekt haben. Wer in Mönkeberg den Ralleystil einzelner Autofahrer im Bereich der Aufplasterung an der unteren Dorfstraße beobachtet hat, die zudem durch Fahrbahnverengungen begleitet sind, erkennt, dass man nie alle Verkehrsteilnehmer erreichen wird.
So erscheint es uns dennoch vielversprechend, im bereits benannten Bereich der oberen Dorfstraße, in der Hegerade, im Verlauf des Heikendorfer Wegs, im Kitzeberger Weg über effektivere Verkehrsberuhigungen nachzudenken. Unter Umständen reicht es schon aus, Parkraum auf der Straße auszuweisen und diesen über Blumenkübel o.ä. zu markieren, um einen rücksichtsvolleren Verkehrsfluss zu gestalten.

Verkehrskontrollen

Ein weiter Schritt besteht darin, dass Sie selbst aktiv werden. Bitten Sie um eine Verkehrskontrolle, wenn Sie das Gefühl haben, dass beständig vor Ihrer Haustür gerast wird. Irrtümlich wenden sich viele MitbürgerInnen dazu an die Gemeinde, tatsächlich ist der Kreis Plön der richtige Ansprechpartner: Die Abteilung für Verkehrsangelegenheiten ist oftmals dankbar für Hinweise, wo der Verkehr kontrolliert werden müsste und überprüft dann die Angemessenheit einer Kontrolle.

Jens Thomsen
Gemeindevertreter

Mönkeberger Nachrichten | April 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den letzten Jahren hat sich in Mönkeberg und Kiel einiges in Sachen Radfreundlichkeit getan, wie zum Beispiel die Beleuchtung des Radweges Richtung Dietrichsdorf oder die Schaffung von Fahrradstraßen. Das ist für die Entwicklung von umweltfreundlichen Alternativen zum Auto für den Pendelverkehr Richtung Kiel von großer Bedeutung. Dabei ist aber leider ein Teil von Mönkeberg bisher etwas stiefmütterlich behandelt wurde – das Oberdorf. Vom Oberdorf aus führt die kürzeste Route Richtung Kiel über die Straße Söhren/Königsmoor und Specken in Dietrichsdorf (Route 1 in der Karte). Es gibt allerdings ein ca. 300 m langes Teilstück dieser Strecke entlang der Kleingärten, das über einen Feldweg führt und auf dem bei regnerischem Wetter sowie in den Folgetagen durch Schlamm und zahlreiche Pfützen eine hohe Sturzgefahr besteht. Die alternativen Routen sind jedoch alle mindestens 1.2 km länger (siehe Karte). Die kürzeste Ausweichroute würde über den Kreisel an der Hegerade führen, ist aber aufgrund der Sperrung des Kreisels für den Radverkehr nicht nutzbar (Route 2, 700 m länger). Dadurch muss man als Fahrradpendler z.B. zum Gymnasium nach Wellingdorf oder nach Kiel je nach Wetterlage erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Deshalb werden wir uns als SPD-Fraktion dafür einsetzen Lösungen zu finden um das Fahrrad als umweltfreundliche Alternative zum Auto auch für das Oberdorf attraktiver zu machen.

Christoph Kaleta
SPD-Fraktion Mönkeberg

Mönkeberger Nachrichten | März 2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nirgendwo sonst ist Politik näher an den Menschen als in der Kommunalpolitik. Nirgendwo sonst beeinflussen politische Entscheidungen direkter das Leben der Bürger. Ob stromsparenden Straßenlaternen, der neuer Kindergarten oder eine moderne Strandgastronomie, Kommunalpolitik findet direkt vor der eigenen Haustür statt. Und deswegen geht sie jeden etwas an, ganz egal welches Alter.
Aus diesem Grund setzen wir uns gemeinsam mit den Grünen für ein Kinder- und Jugendparlament in unserer Gemeinde ein.
Aber nicht nur Kinder und Jugendliche sollten sich mit der politischen Arbeit in der Gemeinde auseinandersetzten. Auf keiner anderen Ebene können Bürger Politik so stark, so direkt und so effektiv beeinflussen: Die Gemeinden verwalten sich grundsätzlich selbst. Gullydeckel und Mülltonnen, aber auch das Wasser aus dem Wasserhahn, die Gehwege und Fahrradwege, Schulen und Kindergärten, Bauvorhaben und Grünflächen, Feuerwehr und Sportverein – das ist nur ein Bruchteil von dem, was auf kommunaler Ebene von ehrenamtlichen Bürgern ausgeführt und selbst verwaltet wird, unterstützt von der Gemeindeverwaltung und der – bei uns ebenfalls ehrenamtlichen – Bürgermeisterin.
Die Aufgaben jedoch unterscheiden sich in freiwillige und Pflichtaufgaben. So gehören zum Beispiel auch die Straßen, Schulen, Kindertagesstätten, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu den freiwilligen Aufgaben, die wir jedoch erfüllen müssen. Anders ist dies Beispielsweise bei Grünflächen, Sportstätten und dem Nahverkehr, die komplett freiwillig sind.
Und so gerne alle Gemeindevertretern den Bürgern so viel wie möglich bieten und erlassen möchten, in einer Gemeinde wie Mönkeberg fehlt da leider das Geld. Und so muss leider der ein oder andere Kompromiss eingegangen, eine Gebühr erhöht oder eine Leistung eingestellt werden. Denn ansonsten würden die Kontrollinstanzen auf Kreis und Landesebene eingreifen. Und so müssen auch Entscheidungen getroffen werden, die uns allen widerstreben.
Jede Fraktion und jeder Gemeindevertreter hat hierbei andere Ansichten, was wichtiger und weniger wichtig ist, ob die Finanzen die oberste Priorität haben oder das soziale Leben, aber auch ob etwas gerecht oder ungerecht ist, wichtig oder nichtig. Und trotz dieser Differenzen arbeitet man in den Ausschüssen und der Gemeindevertretung gemeinsam für unsere Gemeinde und die Bürger.
Da die Demokratie in den Gemeinden anfängt, kann jeder Bürger und jede Bürgerin sich einbringen, nicht nur, wenn sie gewählt wurden: Am Anfang einer Ausschuss- und Gemeindevertretungssitzung dürfen Einwohner Fragen zu den jeweiligen Bereichen stellen. Noch mehr Möglichkeiten zum Einbringen bietet die Arbeit in den Fraktionen, Wählergemeinschaften und Parteien: Während man in den Fraktionen die Chance hat, sich gemeinsam aktiv für Entscheidungen und Ideen einzusetzen und sein eigenes Wissen und Können ehrenamtlich dem Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen, kann man in den regelmäßigen offenen Sitzungen und Veranstaltungen der Parteien offen auf freier Basis diskutieren und Ideen entwickeln.
So hat jeder die Chance, sich in die Gemeindearbeit einzubringen und Mönkeberg voranzubringen. Aber nicht nur die SPD Mönkeberg würde sich über neue Gesichter und tatkräftige Unterstützung freuen: Sicherlich sind auch die anderen Parteien, Vereine und Gemeinschaften in der Gemeinde froh über neue Mitglieder und Ehrenamtler, ob es die freiwillige Feuerwehr, der Segelverein oder der Förderverein des Bücherbusses ist. In unserer Gemeinde gibt es so viele Vereine und Möglichkeiten, sich einzubringen, sodass jeder etwas für sich finden kann.
Interesse an unserer politischen Arbeit geweckt? Du willst mit uns das Leben in Mönkeberg gestalten? Dann melde dich doch bei uns oder komm einfach so in unsere nächste Ortsvereinssitzung! Ort und Zeit findest du auf unserer Webseite, sobald die nächste Sitzung ansteht!

Benedict Mende
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Mönkeberger Nachrichten | Februar 2019

Liebe Mönkebergerinnen und Mönkeberger!

Voller Einsatz, das war unser Motto für die Kommunalwahlen des letzten Jahres und wird es auch für diese Legislaturperiode bleiben. Die jüngste Fraktion, die es in Mönkeberg je gab (Durchschnittsalter 39 Jahre), wird SPD Kommunal-politik in den kommenden Jahren neu definieren, insbesondere weil sich unsere Gemeinde verändert hat.

Mönkeberg ist jünger, bunter und vielfältiger geworden.

Dass die SPD nicht mehr den Bürgermeister stellt, ist für uns bitter, wird aber nicht dauerhaft zu einem Phantomschmerz führen. Wir sind handlungsfähig und inhaltlich sehr gut aufgestellt. Die Bürgermeisterin ist Vorsitzende der Gemeinde-vertretung und wir hoffen, sie wird diese Aufgabe einer Vorsitzenden aller Fraktionen in der Gemeindevertretung neutral wahrnehmen.
Denn letztlich brauchen wir deutlich mehr Gemeinsamkeiten um die Interessen einer kleinen Stadtrandgemeinde wahrzunehmen.

  • Unsere Kita-Gebühren sind einfach zu hoch und spiegeln ein gebührenfreies Bildungswesen von der Kita bis zur Universität nicht wieder.
  • Während rund um unsere Gemeinde die BürgerInnen von den unsäglichen Strassenausbaubeiträgen verschont bleiben, erheben wir 75 statt 85 Prozent.
  • Aus unseren Plänen einer ganzjährigen Strandgastronomie, ist ein saisonaler (hochwertiger) Kioskbetrieb geworden. Wieder nichts für uns MönkebergerInnen im Frühjahr, Herbst und Winter.
  • Auch ein besseres Jahresergebnis, bzw. deutlich gestiegene Erträge und weniger Ausgaben erzielen 2018 keinen Haushalts-ausgleich. Und – auf der Strecke bleiben die Wünsche der BürgerInnen!

Das alles ist Mangel(Selbst)verwaltung und für uns keine Lösung. Mit unserem Haushalt ist kein Neustart zu machen. Wenn Defizitgemeinden von der Landes- und Bundespolitik – übrigens egal welche Parteien – im Stich gelassen werden, müssen wir selbst handeln.

Wir brauchen deshalb in dieser Amtszeit ein stärkeres Miteinander der drei Gemeinden innerhalb unseres Amtes. Kooperationen, aber auch Aufgabenübertragungen auf das Amt sind längst überfällig. Wir sollten mit den Kitas anfangen, über interkommunale Gewerbegebiete nachdenken und dem Amt damit die Chance geben, die Schreibtisch-rolle der drei Gemeinden zu verlassen. Die SPD Fraktion ist dazu bereit! Nach der Schleswig-Hosteinischen Amtsordnung können Amts-gemeinden 5 von 16 Selbstverwaltungsaufgaben ganz oder teilweise dem Amt übertragen. 16 Aufgaben – wir haben davon fast nichts dem Amt Schrevenborn übertragen. Das sollten wir ändern!

2019 wollen wir den Gedanken der Partizipation auf die Gruppe der Kinder und Jugendlichen erweitern. Der SPD-Antrag zur Bildung eines Kinder u. Jugendparlamentes steht zur Abstimmung.

Die kommenden Monate werden spannend und interessant. Machen Sie mit!

Dietmar Katzer
SPD Fraktionsvorsitzender

Mönkeberger Nachrichten | Januar 2019

Liebe Mönkebergerinnen und Mönkeberger,

ich hoffe, dass Sie alle ein wundervolles, friedliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben genießen konnten und gesund in das neue Jahr gestartet sind.

Vielen von Ihnen ist aufgefallen, dass der Ortsverein der SPD Mönkeberg, entgegen unserer Tradition, mit keinem Beitrag in der Dezemberausgabe der Mönkeberger Nachrichten vertreten war. Entgegen bösen Zungen, die bereits argwöhnten, der Ortsverein habe sich aufgelöst, lag die Ursache für den fehlenden Artikel nicht bei uns. Wir werden Sorge dafür tragen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt. Ihre Nachfragen in diesem Zusammen-hang zeigen mir aber auch, dass Ihr Interesse an der Vertretung sozialdemokratischer Themen in der Gemeindevertretung ungebrochen ist. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich.
Wir fühlen uns einmal mehr darin bestätigt, dass wir mit unseren politischen Schwerpunkten ganz im Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes handeln. So hat sich die SPD-Fraktion im vergangenen Jahr leidenschaftlich dafür eingesetzt, die KITA-Gebühren nicht noch weiter zu erhöhen. Ungeachtet unserer guten Argumente, konnten wir uns in der Gemeindevertretung aber nicht durchsetzen.
Unentwegt haben wir dafür plädiert, die Eltern und Familien in unserem Ort finanziell zu entlasten. Mit dem Vorsitz im Finanzausschuss haben wir aktiv an der Haushaltssanierung unserer Gemeinde mitgearbeitet, ließen uns dabei aber nicht dazu verleiten, unsere soziale Verantwortung zu ver-nachlässigen. In den letzten Monaten beschäftigten wir uns intensiv mit der Straßenausbau-beitragssatzung, wobei wir das Ziel verfolgten, eine sozial verträgliche Alternative zur derzeitigen Regelung zu finden.

Dieser Aufgabe werden wir uns auch im neuen Jahr widmen. Darüber hinaus treten wir für die Schaffung eines Kinder- und Jugendparlamentes, die Stärkung eines sozialen Miteinanders und den Erhalt eines attraktiven Ortsbildes in unserer Gemeinde ein. Bei der Umsetzung dieser Themen setzen wir auf einen regelmäßigen und engen Dialog mit Ihnen. Ich freue mich, dass unser Angebot an Sie, uns in unserer politischen Arbeit auch aktiv zu unterstützen, außerordentlich positiv aufgenommen wird. So hat vor kurzem erst Christoph Kaleta unsere Reihe gestärkt.

Moin,
Anfang 2015 bin ich mit meiner Familie in die Hegerade hergezogen. Mönkeberg hat uns von Anfang an sehr gut gefallen und wir genießen die Nähe zum Meer sehr. 2016 wurde unser zweiter Sohn geboren und beide gehen in den Gemeindekindergarten in der Hegerade. Ich bin Professor für Medizinische Systembiologie am UKSH in Kiel und dort Sprecher des Instituts für Experimentelle Medizin. Da ich gerne die Interessen insbesondere der jungen Gemeindemitglieder vertreten möchte, wirke ich gerne als bürgerliches Mitglied der SPD Fraktion im Finanzausschuss der Gemeinde mit. Hier steht uns wegen des hohen Defizits der Gemeinde eine schwierige Aufgabe bevor, zu der ich gerne einen Beitrag leisten möchte.Herzliche Grüße,
Christoph Kaleta

Liebe Mönkebergerinnen und Mönkeberger, ich wünsche Ihnen im Namen des Ortsvereins der SPD Mönkeberg, der – wie Sie sehen – immer noch sehr aktiv ist, alles erdenklich Gute, vor allem aber viel Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr.
Herzlichst,

Ihr Christian Kubaczyk
Ortsvereinsvorsitzender